NEditDe

Ziel dieser Seiten

Auf diesen seiten wird das programm NEdit deutschsprachigen nutzern vorgestellt. NEdit hat eine eigene home page in englisch. Dies ist aber keine übersetzung der englischen NEdit home page. Hier gibt es einen allgemeinen überblick plus einige zusätzliche informationen.
„Highlights“ sind dabei der leicht zu installierende Windows port und der LaTeX-Mode. Außerdem gibt es eine kleine makrosammlung (englisch).

Was ist NEdit?

NEdit ist ein universeller texteditor für das X Window System, der ursprünglich an den Fermilabs entwickelt wurde. Die physiker dort waren etwas traurig, als sie 1991 von VAX/VMS nach Unix umstellten und keinen vernünftigt zu bedienenden texteditor vorfanden. Schließlich war es ihnen wichtiger, ihre arbeit zu erledigen, als mit der handhabung eines programms zu kämpfen. So gesehen war NEdit von anfang an als ein leicht zu bedienender texteditor gedacht, der aber was seine funktionalität zur texterstellung angeht, keine kompromisse macht.
Nach auslaufen dieses projekts an den Fermilabs fragte der projektleiter Mark Edel um erlaubnis, NEdit privat als open source projekt weiterzuführen. Dies wurde schließlich genehmigt mit der auflage, das es keinerlei hinweise auf den ursprung von NEdit weder auf deren webseite noch in den veröffentlichten dateien geben darf. Fermilabs, eine regierungseinrichtung, war besorgt, das es irgendwann einmal zu schadensersatzklagen kommen könnte. Wie man weiß ist die gesetzgebung in den USA diesbezüglich seltsam.
Wie dem auch sei, nun gibt es NEdit seit der version 5.1 völlig frei und kaum jemand weiß davon. Genauer gesagt wird zu oft angenommen, das es sich wegen der leichten bedienbarkeit nur um eine art spielzeug für anfänger handele. Wenn also jemand von Windows zu Linux wechselt, soll er doch erstmal NEdit nehmen. Wenn er später mehr braucht, kann er immer noch einen professionellen editor nehmen. (Schließlich darf ein wirklich leistungsfähiger texteditor ja nicht etwa einfach zu handhaben sein, oder? Offensichtlicher unfug, denn eine umständliche und/oder undurchschaubare bedienung verhindert nur, das man die leistungsfähigen funktionen eines editors nutzen kann - macht also im ergebnis die leistungsfähigkeit kaputt.) Es scheint so, das lediglich eingeweihte und spezialisten die möglichkeiten von NEdit kennen und nutzen.

Noch ein Texteditor?

Es gibt unzählige texteditoren, angefangen vom notepad bis hin zum xemacs mit seinen 60 MB. Auch heute noch beginnen meist informatikstudenten in ihren ersten semestern damit, neue editoren zu schreiben. Ein notepad schreiben kann schließlich jeder. Ein wirklich nützliches werkzeug zu erstellen ist da schon schwieriger.
Was fortgeschrittene texteditoren, zu denen NEdit zählt, auszeichnet, ist auf den punkt gebracht deren programmierbarkeit. (Eine einfache handhabung sollte man heutzutage ohnehin voraussetzen.) Hier trennt sich sehr rasch die spreu vom weizen.
Die seite Hintergrund versucht allgemein zu erklären, worum es bei der texterstellung geht und was mit dem begriff universeller texteditor gemeint ist.