Was ist das?
Der
LaTeX-Mode ist
eine sammlung von NEdit makros, die NEdit zu einem professionellen
LaTeX editor machen.
Darüberhinaus enthält er eine Online-Hilfe
zu
LaTeX, die auch
Editierkommandos innerhalb des NEdit fensters
ausführen kann.
Die aktuelle version ist 0.9.1 vom april 2005. Sie
benötigt NEdit Version 5.4.
Die LaTeX-makros sind nicht als etwas gedacht, das allen
belangen recht werden kann.
Was ist drin?
Ein kurzer unvollständiger überblick:
- TeX shell zum aufruf des compilers und der vorschau
- einfaches erstellen von gleichungen und matrizen
- auflisten von labels, sections, newcommands, etc.
- verwaltung von text- und literaturverweisen
- definieren von abkürzungen zur schnellen texteingabe
- wort- und befehlsvervollständigung
- benannte textschnipsel, um z.b. formeln speichern und abrufen zu können
- eingabe von umgebungen, formaten (schriftart und -größe), sections, etc.
- N-spell zur rechtschreibprüfung (benötigt Aspell)
Wenn's nicht ausreicht?
Alles, was für den
LaTeX-Mode
verwendet wird, ist plattformunabhängig (ich verwende es auf Windows mit
MikTeX genauso wie auf Linux mit
teTeX) und anpaßbar
an die eigenen wünsche.
Der vorteil NEdit zu verwenden
liegt gerade darin, daß diese anpassungen vergleichsweise einfach
durchzuführen sind. (Daneben ist NEdit selbst natürlich viel einfacher zu bedienen
als Emacs oder Vim, ohne daß man dadurch etwa an leistungsfähigkeit verlieren
würde - ganz im gegenteil!) Für anpassungen braucht man kein elisp zu
lernen, lediglich die NEdit skriptsprache, die einfach ist und schnell
ergebnisse bringt.
So gesehen dient der
LaTeX-Mode vor allem auch als beispiel dafür,
wie man sich einen editor nach den eigenen wünschen
einrichten kann.
